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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN
HAUS & GRUND: RAT & TAT, SERVICE
HAUS & GRUND: BAUEN, WOHNEN, POLITIK
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HAUS & GRUND: VEREINSNACHRICHTEN

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Service Plus: Anne-Kristin von Jasienicki ermittelt für H&G-Mitglieder Immobilienwerte



Neue Sachverständige für Wertermittlung: Anne-Kristin von Jasienicki. Foto: Privat



Ihre neue Serviceoffensive setzt Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg erfolgreich fort. Nachdem zur Beratungsverstärkung in den vergangenen Monaten ein Fachanwalt für Baurecht, ein Fachanwalt für Erbrecht und ein zweiter Steuerberater gewonnen wurden, stellen wir heute unsere neue Sachverständige für Wertermittlung von Immobilien vor.

Es ist die Diplom-Ingenieurin und Architektin Anne-Kristin von Jasienicki. Die seit 2012 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige wohnt in Remagen.

Ihr Bereich umfasst bebaute und unbebaute Grundstücke, Mieten und Pachten. Vorsitzender Dirk Vianden: Frau von Jasienicki ermittelt ab sofort für unsere Mitglieder die Wohnflächen nach der jeweils maßgeblichen Rechtsgrundlage. Die Kenntnis der tatsächlichen Einzel- und Gesamtwohnfläche ist im Rahmen von Mieterhöhungen und Betriebskostenabrechnungen unbedingt erforderlich. Unsere neue Expertin besitzt die für ein korrektes Aufmaß benötigte umfassende Kenntnis der Berechnungsverordnungen und verfügt über das notwendige professionelle Equipment. Die Wohnflächenaufmaße werden auf der Basis der vereinsinternen Gebührenordnung abgerechnet.

Ferner erstellt Frau Jasienicki auch gerichtlich verwertbare Gutachten zur Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete in folgenden Fällen: Wenn kein qualifizierter Mietspiegel zur Verfügung steht (z. B. bei Ein- und Zweifamilienhäusern oder für Gemeinden ohne Mietspiegel),  zur Ermittlung von ortsüblichen Mieten bei Mietauseinandersetzungen (Mietpreisbremse!) oder zur Ermittlung von Mietminderungen bei Gebrauchseinschränkungen.

Geschäftsführer Markus Gelderblom: „Unsere Mitglieder erhalten bei ihr auch zuverlässige Verkehrswertgutachten, wenn insbesondere ihre Eigenschaft als öffentlich bestellte und vereidigte Gutachterin gefragt ist. Im Gegensatz zu einer einfacheren - aber auch günstigeren - Marktwerteinschätzung können solche aufwendigen Verkehrswertgutachten u. a. zur Vorlage bei Gericht oder Finanzämtern hilfreich sein“.

Mietwert- und Verkehrswertgutachten rechnet Frau Jasienicki nach vorheriger Kostenvereinbarung selbst mit unseren Mitgliedern ab. Die Kosten belaufen sich auf ca. 1.500,- €.

Kontaktdaten: Email: vonJasienicki@t-online.de, Tel: 02642-901921,
Fax. 02642/901923
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Marktwerteinschätzungen von Helmut Görgen bleiben erhalten


Helmut Görgen. Foto: Frommann

Wie schon bisher erhalten unsere Mitglieder von unserem Architekten Helmut Görgen eine kürzere Immobilien-Marktwerteinschätzung, deren Kosten sich nach der vereinsinternen Gebührenordnung richten.

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Frist 1. April: Grundsteuererlass für Vermieter auch in Bonn/Rhein-Sieg möglich - Eigentümer von Denkmälern können ebenfalls profitieren


 

Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten
Foto: Frommann



Vermieter haben grundsätzlich Anspruch auf einen Teilerlass der Grundsteuer, wenn sie im vergangenen Jahr unverschuldet erhebliche Mietausfälle hatten. Entsprechende Anträge für das Jahr 2018 können in diesem Jahr bis 1. April gestellt werden. Darauf weist Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg hin. Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten erläutert: „Ein vollständiger Erlass der Grundsteuer wird für Grundeigentum gewährt, dessen Erhaltung im öffentlichen Interesse liegt – beispielsweise aus Gründen des Denkmal- und Naturschutzes. Voraussetzung ist, dass die Erhaltungskosten regelmäßig über den Einnahmen liegen. Bei Selbstnutzern ist der Gegenwert der Nutzung entscheidend.“

Wann wird die Grundsteuer für vermietete Immobilien erlassen? Hergarten: „Wenn die Mieterträge entweder um mehr als 50 Prozent hinter dem normalen Rohertrag einer Immobilie zurückgeblieben sind oder eine Immobilie vollkommen ertraglos war. Im ersten Fall werden 25 Prozent der Grundsteuer erlassen, im zweiten Fall 50 Prozent. Der Erlass ist immer dann möglich, wenn die Ursache der Mietausfälle in Leerstand, allgemeinem Mietpreisverfall oder struktureller Nichtvermietbarkeit liegt. Auch außergewöhnliche Ereignisse, wie Wohnungsbrände oder Wasserschäden, die zu leerstandsbedingten Mietausfällen führen, berechtigen zu einem Grundsteuererlass. Allerdings darf der Vermieter die Mietausfälle nicht selbst verschuldet haben. Dies setzt bei nicht vermieteten Wohnungen vor allem ernsthafte und nachhaltige Vermietungsbemühungen voraus, die stets dokumentiert werden sollten“.

Zuständig für den Erlassantrag sind die Steuerämter der Städte und Gemeinden, in Bonn also das städtische Steueramt und in den Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises die Gemeindeverwaltungen. Die Frist ist nicht verlängerbar.

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Schutz von Minderjährigen im Erbfall und die Folgen: H&G-Beirätin Dr. Thekla Schleifenbaum referiert auf dem 14. Deutschen Erbrechtstag in Berlin


 
Dr. Thekla Schleifenbaum. Foto: Privat


Der Deutsche Erbrechtstag befasst sich am 5. April u.a. mit Problemen von „Minderjährigen im Erbrecht“. Die Bonner Notarin Dr. Thekla Schleifenbaum, Mitglied im Beirat von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg,  stellt der  Expertenversammlung  Überlegungen zur Testamentsgestaltung vor, um Störfälle für minderjährige Erben zu vermeiden. So kommt es maßgeblich auf die Fähigkeiten und Kenntnisse der  Gestalter von Testamenten an, um zu verhindern, dass Probleme zu Lasten der Miterben, minderjähriger Erben oder Dritter im Erbfall auftreten.

Es sind vielfältige Probleme möglich, die mit unterschiedlichen Gestaltungsvarianten verhindert oder eingeschränkt werden können.

Beispiele: So können z.B. Eltern ihre  Kinder oft nicht vertreten, z.B. wenn sie selbst betroffen sind und/oder wenn Immobilien verkauft werden müssen. Hier sieht das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)  zum Schutz des Minderjährigen vor Interessenkonflikten der Eltern Vertretungsverbote vor. In solchen Fällen muss vom Familiengericht ein Ergänzungspfleger bestellt werden. Das sind oft Rechtsanwälte mit besonderen Erfahrungen im Familienrecht. Diese übernehmen im konkreten Fall die Aufgabe des gesetzlichen Vertreters und entscheiden, ob ein Rechtsgeschäft im Interesse des Kindes liegt oder nicht.

Hinzu kommt, dass - z.B. bei einem Hausverkauf - das Familiengericht das Rechtsgeschäft genehmigen muss. Dadurch wird, so die Idee des BGB, eine weitere Prüfungsebene eingeführt, die sicherstellen soll, dass die Interessen schutzwürdiger Minderjähriger gewahrt werden. Das Familiengericht hat sich bei der Abwägung, ob es einen Hauverkauf genehmigt oder nicht, nur am Kindeswohl zu orientieren. Andere Interessen, z.B. Wünsche weiterer Erben, die Erbengemeinschaft aufzulösen oder das alte Haus endlich gut zu verkaufen, spielen dabei keine Rolle. Es gibt auch Fälle, wo das Familiengericht einem Hausverkauft nicht zustimmt, weil es der Ansicht ist, dass es gegen die Interessen des Kindes ist, die  Immobilie jetzt zu verkaufen.

Vertretungsgebote und familiengerichtlichen Genehmigungspflichten werden als störend empfunden. Sie können zu Verzögerungen führen, weil die Entscheidungen unkalkulierbar sind.

Können Störungen im Erbfall durch kluge Testamentsgestaltung verhindert oder minimiert werden? Thekla Schleifenbaum: „Grundsätzlich gibt es verschiedene Techniken, mit denen die unterschiedlichen Probleme gelöst werden können. Dazu gehört auch die Testamentsvollstreckung, die in verschiedenen Varianten angeordnet werden kann. Es gibt aber auch sonstige Absicherungen für die anderen, nicht minderjährigen Erben, oder auch für Gesellschafter, wenn der Nachlass ein Unternehmen umfasst, um Erbauseinandersetzungen  zu beschleunigen, wenn möglich friedlich.“

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"Riegel vor!" – der beste Einbruchsschutz – Technik und Wachsamkeit – kfw-Bank unterstützt Finanzierung



Einbruchschutz durch Technik. Foto: Polizei

Nahezu jeder zweite Wohnungseinbruch scheitert an gut gesicherten Fenstern oder Türen sowie wachsamen Nachbarn. Daher setzt die Bonner Polizei mit einem umfangreichen Beratungsangebot zur wirksamen Sicherung von Wohnraum auf gezielte Präventionsarbeit. Von 2013 bis 2017 wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Bonn die Einbruchszahlen nahezu halbiert von rund 2700 auf 1400 Fälle. Auch 2018 wird ein deutlicher Rückgang erwartet. Für Entwarnung und Sorglosigkeit gibt es aber keinen Grund. Die Polizei rät, auch weiterhin in den technischen Einbruchsschutz zu investieren und wachsam zu sein.

So zeigen Sie Einbrechern die rote Karte:

An oberster Stelle der Planungen für Einbruchschutzmaßnahmen sollten mechanische Sicherungen stehen. Weit über ein Drittel aller Einbrüche bleiben im Versuchsstadium stecken, weil die Diebe die vorhandenen Sicherungsmaßnahmen an Türen und Fenstern nicht schnell genug überwinden können.

Wichtig sind: Einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren, Garagentore und Garagenzugänge, widerstandfähige Fenster und Fenstertüren, sichere Rollläden und Terrassentüren einer hohen Widerstandsklasse.

Alarmanlage, Einbruch- und Überfallmeldeanlagen bilden gute Ergänzungen zu mechanischen Sicherungen. Sie erhöhen das Risiko für Einbrecher entdeckt zu werden. Ton- und Lichtsignale machen ebenfalls auf den Einbruch aufmerksam.  Generell empfehlen Experten der Polizei die Beleuchtung leicht zugänglicher Fenster und Türen. Bewegungsmelder erhöhen die Chance, dass Nachbarn oder Passanten auf unge­betene Gäste in Ihrer Immo­bilie aufmerk­sam werden.

Überprüfung von Besuchern: Der beste Einbruchschutz nützt nichts, wenn Eigentümer oder Mieter die Täter versehentlich selbst  in die Wohnung lassen. Daher ist es wichtig, vor dem Öffnen der Tür zu überprüfen, wer davor steht. Hierfür eignen sich Weitwinkelspione, Gegensprechanlagen oder Video­kameras im Eingangsbereich.

Wer sich über umfangreiche finanzielle Unterstützung für technische Schutzmaßnahmen einschließlich handwerklicher Leistungen informieren möchte kann dies auf der Internetseite der kfw-Bank tun.
www.kfw.de.

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Aktion hilft Kosten sparen: Thermographie entlarvt teure Wärmebrücken – Vergünstigungen bei schneller Anmeldung






Bei einem Ortstermin mit Stadtwerke-Kunde Gerhard Dorsch in Duisdorf erläuterten Christoph Caspary (SWB Energie und Wasser), Celia Schütze (Bonner Energie Agentur) und Stephan Herpertz (Verbraucherzentrale) die Vorteile der "Thermographie von innen". Foto: SWB

Wärmeverlusten fotografisch auf die Spur kommen, sanieren und Energiekosten sparen. Das ist ganz einfach dank der Thermographie-Aktion 2019. Wärmebrücken aufspüren, nachhaltig beseitigen und wertvolle Heizenergie sparen: Stadtwerke, Energie und Wasser, und die Bonner Energie Agentur machen es möglich. Bis zum 31. Mai bieten sie diese umfassende Energieberatung zu besonders günstigen Konditionen. Die Stadtwerke fördern die Aktion für Ihre Kunden mit einem Zuschuss.

Dabei geht der Energieberater mit einer Wärmebildkamera durch das Haus, um Schwachstellen direkt aufzuspüren und umgehend mögliche Maßnahmen zu besprechen. Das können manchmal schon kleine Mängel sein. Denn gerade über schmale Fugen und Ritzen an Türen oder Fenster geht oft unbemerkt eine Menge Wärme verloren.

Die Thermographie-Beratung kostet normalerweise 60 Euro. Aber im Aktionszeitraum bis zum 31. Mai werden die ersten 40 Beratungen in Bonn für je 30 Euro angeboten. Kunden von SWB Energie und Wasser bekommen sogar noch eine weitere Förderung von jeweils 30 Euro, die ihrem Kundenkonto gutgeschrieben werden. Für sie ist das Angebot also im Idealfall kostenlos. Weitere Informationen dazu gibt es au f der Seite von SWB Energie und Wasser. SWB Energie und Wasser unterstützt die Thermographie-Aktion gerne. Energieeffizienzberater Christoph Caspary sagt: „Es gibt kein Patentrezept für energetische Haussanierungen. Deshalb ist individuelle Beratung wie bei der Thermographie-Aktion so wichtig.“

Schwachstellen erkennen

Die Thermographie-Kamera macht die Schwachstellen mit farbigen Wärmebildern sofort sichtbar. So kann der Energieberater den energetischen Zustand des Hauses beim Rundgang überprüfen und direkt an Ort und Stelle mit dem Hausbesitzer diskutieren: „Das Sehen ist das Eine, das Begreifen das Andere“, erläutert Energieberater Stephan Herpertz. Die Energieberatung zu Hause sei der erste Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Modernisierungsplan.

Anmeldungen für die Thermographie-Aktion nimmt die Energieberatung der Verbraucherzentrale entgegen, und zwar unter Telefon 0228/88683805 oder per E-Mail an bonn.energie@verbraucherzentrale.nrw. (VE/MK)

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Flächen für bezahlbares Wohnen mobilisieren – Aktion BImA und kommunale Spitzenverbände - Vergünstigungen und Preisnachlässe – Haus & Grund fordert, Chancen in Bonn und im Kreis nutzen


Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in Bonn und die Kommunen wollen enger kooperieren. Ziel ist es, möglichst schnell entbehrliche bundeseigene Flächen für den Wohnungsbau zu mobilisieren. Dafür haben die BImA sowie der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund ein gemeinsames Informationsschreiben unterzeichnet.

Mit der Wohnraumoffensive haben es sich der Bund, die Länder und die Kommunen zum Ziel gesetzt, dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu begegnen. Die BImA und die Kommunen wollen deshalb möglichst schnell Flächen mobilisieren, um bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung zu schaffen. Eine wichtige Aufgabe nehmen die Kommunen wahr. Aufgrund ihrer Planungshoheit schaffen sie die planungsrechtlichen Grundlagen für den Wohnungsbau und die damit zusammenhängende Infrastruktur. Einen weiteren wichtigen Beitrag leisten dafür die für Bundeszwecke entbehrlichen Grundstücke im Eigentum der BImA, dem zentralen Immobilienunternehmen des Bundes. So können Kommunen oder kommunale Wohnungsbauunternehmen diese Flächen erwerben und darauf neuen Wohnraum schaffen. Oder es können gemeinsame Projekte von BImA und Kommunen auf diesen Liegenschaften realisiert werden.

Ziel: Gemeinsam Wohnungsbau erleichtern, dem Mangel an Bauland zu begegnen und den Anstieg von Preisen bei Bauland, Baukosten und Mieten zu dämpfen. Dafür sei eine enge Kooperation von BImA und Städten, Landkreisen und Gemeinden überaus hilfreich, so die Hauptgeschäftsführer der kommunalen Spitzenverbände.

Vergünstigungen durch neue Verbilligungsrichtlinie nutzen: Wesentliche Verbesserungen verspricht die neue Verbilligungsrichtlinie (VerbR 2018) beim Verkauf von bundeseigenen Flächen an Kommunen.  Hierzu zählt zum Beispiel ein Preisnachlass in Höhe von 25.000 Euro je neu geschaffener Sozialwohnung im Geschosswohnungsbau. Zudem gibt es für die Städte, Landkreise und Gemeinden jetzt auch die Möglichkeit, verbilligt erworbene Liegenschaften ohne Rückzahlung des Preisnachlasses an private Dritte weiter zu veräußern, wenn diese sich verpflichten, den Verbilligungszweck zu erfüllen.

Mehrere Millionen Euro Preisnachlass möglich. Die BImA kann den Kommunen bei einem direkten Erwerb von entbehrlichen Grundstücken des Bundes Vergünstigungen auf den Kaufpreis gewähren. Diese können im Einzelfall mehrere Millionen Euro ausmachen. Zudem existiert mit der neuen Verbilligungsrichtlinie keine Kappungsgrenze mehr. Der Abschlag beim Kaufpreis eines Grundstückes von 25.000 Euro pro neu geplanter Sozialwohnung kann sich bis zur Höhe des Gesamtkaufpreises addieren.

Weitere Informationen zur Erstzugriffsmöglichkeit der Gebietskörperschaften und zur Verbilligung gibt es auf den Internetseiten der BImA unter
https://www.bundesimmobilien.de/7948394/erstzugriff-und-verbilligung
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Position von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg: Chancen nutzen

„Wir appellieren an die Stadt Bonn, den Rhein-Sieg-Kreis sowie an die Städte und Gemeinden, die verbesserten Möglichkeiten zu nutzen, um auf Bundesflächen Wohnraum zu schaffen und damit den Druck vom Wohnungsmarkt zu nehmen“, kommentiert Hauptgeschäftsführer Helmut Hergarten.

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Ministerin Scharrenbach: Holz ist Baustoff der Zukunft



Aus Holz errichtet ist dieses Wohnhaus
in Frechen. Foto: Wald & Holz NRW




Holz ist im Trend. Der natürliche Werkstoff hat als nachwachsender Bau- und Rohstoff große ökologische und klimapolitische Bedeutung. Das  Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung hat die Kommission „Bauen mit Holz“ eingesetzt. Die Expertinnen und Experten sollen ihr Fachwissen einbringen, um Holz und das nachhaltige Bauen noch stärker in den Fokus des Bauwesens zu rücken.

„Mit dem zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Baurechtsmodernisierungsgesetz ist ein lange überfälliger Schritt unternommen worden, um das Bauen mit Holz in Nordrhein-Westfalen zu erleichtern und zukunftsfähig zu machen“, erläutert Kommunalministerin Ina Scharrenbach. Das neue Gesetz ermöglicht die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs künftig auch bei Gebäuden bis zu 13 Metern Höhe. Somit können künftig Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 5 als Holzgebäude errichtet werden, ohne den genehmigungsrechtlichen Sonderweg über eine Zustimmung im Einzelfall beschreiten zu müssen.

Die Kommission besteht aus 17 Experten. Sie kommen auch aus den Niederlanden und Österreich. Sie sollen praktische Vorschläge entwickeln, wie Bauen mit Holz und nachhaltiges Bauen im einwohnergrößten Bundesland weiter gefördert werden können. Vorteile des Baustoffs Holz: Das nachhaltige und günstige Baumaterial ist ein Kohlendioxidspeicher und steht in Deutschland ausreichend zur Verfügung. Da Holz gut zu verarbeiten und flexibel einsetzbar ist, über gute Dämmstoffeigenschaften verfügt und als Alternative für andere Materialien (etwa Werkstoffe aus Stein) geeignet ist, können daraus etwa Baumodule gefertigt und leicht Lösungen für höhere Anforderungen im Baubereich entwickelt werden – etwa bei Dachausbauten, Anbauten oder Nachverdichtungen im Bestand.

In Wien wird zurzeit das mit 84 Metern höchste Wohn-Holzhaus geplant und gebaut. Im Düsseldorfer Medienhafen planen Architekten aktuell das Büro-Holzhaus "The Cradle", das zu einem Vorzeigeprojekt des nachhaltigen, innovativen Bürobaus werden soll.
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Holz: Auszug aus der Begründung der BauO NRW 2018:

„Holz kommt als Bau- und Werkstoff große ökologische und klimapolitische Bedeutung zu. Im Vergleich zu anderen Materialien ist Holz ein nachwachsender Rohstoff, der einen wegweisenden Beitrag zur ressourcenschonenden und nachhaltigen Entwicklung des Bauwesens leistet. Daher wird das „Bauen mit Holz“ auch für die Gebäudeklassen 4 und 5 - unter den im § 26 Absatz 3 genannten Voraussetzungen - in Nordrhein-Westfalen ermöglicht“.

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