Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 07.05.2021

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INHALT

SERVICE
KOMMUNAL / REGIONAL
WOHNUNGSPOLITIK
BONNER BAUPERSPEKTIVEN
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SERVICE

Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg verbreitert Seminarplattform – Zusammenarbeit mit Frankfurt/M und Darmstadt 


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  Hauptgeschäftsführer
  Markus Gelderblom.
  © Meike Böschemeyer
 






Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg vergrößert sein Online-Seminarangebot. Neben vereinseigenen Seminaren gibt es in diesem Jahr neun zusätzliche Veranstaltungen. Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom: „Dafür haben wir eine Kooperation mit den Haus & Grund-Vereinen in Frankfurt/M und Darmstadt vereinbart. Die Themenvielfalt unseres Informations- und Fortbildungsangebotes wird für unsere Mitglieder erweitert, gleiches gilt für die Auswahl von Referentinnen und Referenten.“
 
Alle Veranstaltungen sind kostenlos, sofern nichts anderes angegeben ist. Die Anmeldung erfolgt über Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Bitte senden Sie uns eine E-Mail an mreitler@hug-bonn.de. Sie erhalten dann von uns einen Zugangslink zur jeweiligen Veranstaltung.
 
Alle Termine und Veranstaltungen finden Sie auch auf unserer Homepage.
 
Hier die Übersicht über Termine und Themen:
 
An- und Verkauf von Immobilien: Was gilt es grundsätzlich zu beachten?
Termin: Mittwoch, 2. Juni, 18 Uhr.
Referent: Rechtsanwalt und Notar Dr. Philipp Schweitzer.
 
Kündigung im Mietrecht - Teil I-III
Termine: Montag, 7. Juni, 17 Uhr; Donnerstag, 24. Juni, 17 Uhr; Donnerstag, 08. Juli, 17 Uhr 
Referent: Christoph Erb, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht (H&G Darmstadt)
 
Mietminderung - Was tun?
Termin: Mittwoch, 7.7.2021, 18.00 Uhr
Referent: Niklas Graf, Rechtsanwalt (H&G Frankfurt)
 
Gute Nachbarschaft hat ihre Grenzen
Termin: Mittwoch, 4.8.2021, 18.00 Uhr
Referent: Henry Naporra, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, (H&G Frankfurt)
 
Die vorweggenommene Erbfolge
Termin: Mittwoch, 1.9.2021, 18.00 Uhr
Referent: Dr. David Witzel, Rechtsanwalt, Steuerberater (Fachanwalt für Steuerrecht, Dr. Witzel & Partner mbB)
 
Nur Bares ist Wahres - alles rund um die Mietsicherheit
Termin: Mittwoch, 6.10.2021, 18.00 Uhr
Referentin: Rechtsanwältin Tanita Sljivic (H&G Frankfurt)
 
Richtig kündigen, aber wie? Kündigungsrechte im Wohnraummietrecht
Termin: Donnerstag, 14.10.2021, 16.00 - 19.00 Uhr
Referent: Henry Naporra, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Teilnahmegebühr: 108,- €
 
Die Vermietung der Eigentumswohnung
Termin: Mittwoch, 3.11.2021, 18.00 Uhr
Referent: Nikolaus Jung, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
 
Die Mietpreisbremse in der Anwendung
Termin: Mittwoch, 1.12.2021, 18.00 Uhr
Referentin: Tanja Petkovic, Rechtsanwältin, (H & G Frankfurt)

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SERVICE

Termin Montag, 10. Mai: Online-Vortrag: Potentiale bei der Dachsanierung nutzen: Von der Dachdämmung über zusätzlichen Wohnraum bis zur Solarenergie


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Alles gut bedacht?
Foto: scott_stock.adobe.com
 






Wenn das Dach "fällig" ist, sollte man bedenken, welche Chancen sich bei der Sanierung ergeben. Waltraud Clever, Architektin und Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW, gibt in ihrem Online-Vortrag der Bonner Energie Agentur einen Überblick über die verschiedenen Themen, die mit der Dachsanierung zusammenhängen: Dämmung gegen Kälte,  Schutz vor Hitze im Sommer,  Erschließung neuen Wohnraums  bis hin zu Stromproduktion durch Solarzellen auf dem Dach. Lukrativ ist die aktuelle Förderung über die Steuer, über KfW oder BAFA mit 20% Zuschuss. Die Förderung gilt dabei nicht nur für die Dämmung, sondern auch für weitere nötige Maßnahmen, wie beispielsweise das Gerüst oder die neue Dachdeckung.
 
Die Veranstaltung ist kostenfrei und geht über ca. 1 - 1,5 Stunden. Im Anschluss besteht die Gelegenheit, über den Chat Fragen zu stellen. Termin: Montag, 10. Mai, 19 bis ca. 20.30 Uhr.
 
Anmeldung über die Terminmeldung der BEA-Website. Weitere Details zu der Reihe: https://www.bonner-energie-agentur.de/veranstaltungen-und-aktuelles/vortragsreihe/.

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SERVICE

Termin 25. Mai bis 2. Juni: Bonner Energietage liefern Bausteine für klimabewusstes Bauen, Wohnen, Leben


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  Energie Agentur wirbt für
  Bonner Energietage.
  Grafik: BEA

 





Der Klimawandel wird unsere Art zu bauen, zu wohnen und zu leben ändern – er macht ein Umdenken erforderlich. Wie sich diesen Herausforderungen gestellt werden kann, darüber informieren die Bonner Energietage 2021 vom 25. Mai bis 2. Juni, in Online-Vorträgen, Mitmach-Aktionen und dem Informationstag.
 
Träger der Aktion sind vier Veranstalter, die Leitstelle Klimaschutz der Bundesstadt Bonn, die Bonner Energie Agentur (BEA), die Verbraucherzentrale NRW sowie SWB Energie und Wasser.
 
An die Bonner Energietage schließt sich von Montag, 7. Juni, bis Freitag, 11. Juni, eine Woche mit kostenfreien Beratungen telefonisch oder per Video-Chat an. Details zum Programm finden Interessierte auf der Veranstaltungswebseite www.bonner-energietage.de.
 
Um Pandemie-konform agieren zu können, sind die Bonner Energietage 2021 wie schon letztes Jahr als hybrides Veranstaltungsformat aus Präsenz- und Online-Angeboten konzipiert worden.
 
Bei den anderthalbstündigen Online-Vorträgen liegt der Fokus auf thematischen Schwerpunkten wie Heizung, Dämmung, Photovoltaik und Förderprogrammen sowie auf gelungenen energieeffizienten Sanierungen und Neubauten in der Region. Bonner Familien werden ihre Projekte im Detail vorstellen und Energieberater*innen und Architekt*innen anhand konkreter Wohnbeispiele Impulse geben, welche Aspekte für eine nachhaltige Realisierung von Bauvorhaben wichtig sind.

Einige der geplanten Mitmach-Aktionen wurden coronabedingt kurzfristig auf Online-Formate umgestellt: Teilnehmende können „Eine Stadt auf dem Weg zur Klimaneutralität“ begleiten – wie das geht, erfahren Sie im Online-Vortrag von Bonn4Future. Passivhaus-Neubauten in Bonn-Geislar können Bau-Interessierte in Kurzfilmen erleben. Kindern zwischen acht und zwölf Jahren bietet sich die Gelegenheit, in einem Workshop einen Solar-Roboter zu bauen. Ein Sanierungsrundgang mit Energieberatern durch das Beueler Combahnviertel sowie die Klimaradtour müssen leider abgesagt werden.
 
Zusätzlich wird am Samstag, 29. Mai von 11 bis 13.30 Uhr ein Info- und Beratungstag stattfinden – dieses Jahr nicht wie üblich auf dem Bonner Münsterplatz, sondern als Online-Angebot. An Info-Stationen der Veranstalter können sich Besucher*innen beraten lassen – angefangen von Fragen zu Förderprogrammen, Dämmung und Haustechnik, Photovoltaik bis hin zu Dachbegrünung – und Kontakte zu regionalen Planungs- und Beratungsbüros sowie Handwerksbetrieben erhalten.
 
Aktuelle Informationen und Anmeldungenwww.bonner-energietage.de

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KOMMUNAL / REGIONAL

45. Fassadenwettbewerb: Jetzt bewerben –
Meldeschluss: 30. September 2021


Noch bis Ende September nimmt die Stadt Bonn Unterlagen entgegen. Wer seine Immobilie im Zeitraum von 1. Oktober 2019 bis 30. September 2021 renoviert hat oder dies noch vorhat, kann mitmachen. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2021.
 
Alle Informationen zur Anmeldung finden Interessierte unter www.bonn.de/fassadenwettbewerb. Weitere Auskünfte erteilt auch Birgit Rösner im Stadtplanungsamt unter Telefon 0228/77 44 90 oder per E-Mail an fassadenwettbewerb@bonn.de

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KOMMUNAL / REGIONAL

Stadtverwaltung erarbeitet neue Stellplatzsatzung


Die Stadtverwaltung Bonn überarbeitet ihre Stellplatzsatzung. Die Details, nach denen wir uns erkundigt hatten, sind noch vertraulich. Der Entwurf soll voraussichtlich im September den Ratsgremien zur Diskussion und Verabschiedung vorgelegt werden. Daher ist die Stadt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bereit, über die vorgesehenen Veränderungen zu informieren.

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KOMMUNAL / REGIONAL

Ab 2022: Bonnorange führt schonende Sperrmüllsammlung ein: Expressservice soll Geld kosten


Die Sperrmüllsammlung in Bonn wird ab 2022 verändert, das seit 2018 erprobte Projekt "Sperrmüll auf Abruf" im Pilotgebiet beendet. Ab kommendem Jahr soll Sperrmüll im gesamten Stadtgebiet an drei festen Terminen und an einem flexiblen Termin entsorgt werden. Als zusätzliches Angebot arbeitet bonnorange an der Einführung einer gebührenpflichtigen Sperrmüllsammlung als Express-Service.
 
Um das illegale Beistellen von Restabfall beim Sperrmüll einzuschränken bzw. zu verhindern, sollen die Kontrollen verdichtet. Sperrmüllsünder zur Kasse gebeten werden. Die Vorschriften des unter Berücksichtigung der gestiegenen Anforderungen durch das novellierte Kreislaufwirtschaftsgesetz werden berücksichtigt.
 
Der Stadtrat muss über die Bonnorange-Ideen noch entscheiden.
 
Umweltgerecht: Die wiederverwertbaren Bestandteile sollen so gesammelt und transportiert werden, dass die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling der einzelnen Bestandteile ermöglicht wird. Die Gegenstände müssen durch qualifiziertes Personal identifiziert, und dann mit einem Transport-Lkw separat eingesammelt werden. Für die Weitergabe werden Partnerschaften mit sozialen Trägern, dem REK und der RSAG geprüft, um zum Beispiel bei der Errichtung und Unterhaltung eines ReUse- Kaufhauses zu kooperieren.

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WOHNUNGSPOLITIK

Haus & Grund kritisiert Einigung zum Umwandlungsverbot scharf: „CDU nicht mehr Partei des privaten Eigentums?“


„Zum wiederholten Mal ist die CDU nun in Verhandlungen mit der SPD zulasten der privaten Kleinvermieter eingeknickt, um den eigentlich gar nicht mehr vorhandenen Koalitionsfrieden zu wahren. Offenbar hat sich die Union davon verabschiedet, die Partei des privaten Eigentums zu sein.“ So kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke die Einigung von CDU/CSU und SPD zum Verbot der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen. Der Koalitionsdeal kam zustande, obwohl die Bundesregierung selbst einräumen musste, dass eine Verdrängung von Mietern aufgrund von Umwandlungen nicht zu belegen sei. Dass es nun in zahlreichen Gebieten zu einem faktischen Umwandlungsverbot komme, werde erhebliche negative Auswirkungen haben. „Private Eigentümer werden ihr Mietshaus nur noch komplett verkaufen können – und zwar an Großinvestoren. Damit werden dann nicht nur vermietende Privatpersonen aus dem Markt gedrängt. Auch Mietern werde eine Möglichkeit genommen, Wohneigentum zu bilden“, erläuterte Warnecke.

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WOHNUNGSPOLITIK

Klimaschutz-Urteil: Haus & Grund begrüßt Stärkung des Rechts auf Eigentum - Staat muss mehr Geld zum Schutz des Eigentums bereitstellen


Haus & Grund Deutschland begrüßt die im Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz enthaltene Stärkung des Rechts auf Eigentum. Die Schutzpflicht des Staates und das Grundrecht auf Eigentum erfordern es nach diesem Urteil, dass der Staat den Eigentümern mehr Mittel zur Verfügung stellt, um ihre Häuser gegen die Folgen des Klimawandels zu schützen und um den Klimawandel abzumildern; analysiert H&G.
 
Klimaschutz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, die von allen finanziert werden müsse. Der einzelne Eigentümer dürfe nach diesem Urteil damit nicht alleingelassen und nicht überfordert werden. Das Gericht habe dem Gesetzgeber aufgegeben, den Übergang in die Klimaneutralität freiheitsschonend zu organisieren. Das schließe aus Sicht von H&G ein weiter verschärftes Ordnungsrecht aus. Daran werden die bis Ende 2022 zu entwickelnden zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen zu messen sein.

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BONNER BAUPERSPEKTIVEN

Erfolgreich wiederbelebt: In der Diplomatenschule Bonn wird künftig der Zoll ausgebildet


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   Stille hinter Gittern:
   Die ehemalige
   Diplomatenschule wird
   zur Ausbildungsstätte
   für den Zoll.
   ©Meike Böschemeyer (2)
 



 
Das künftige Lehr- und Wohngebäude

Von oben sieht sie ein wenig verlottert aus. Von den Seiten versperren Gitterzäune und struppige Sträucher den Blick auf das Gelände. Die Diplomatenschule auf dem Venusberg, seit Jahren im Dornröschenschlaf und zuletzt vorübergehend als Unterbringung von Syrienflüchtlingen genutzt, wird wiederbelebt. Durch den Zoll. Für den Großraum West wird das Gebäude dem Bedarf des Zolls angepasst. An dem Standort sollen perspektivisch mehr als 70 Beschäftigte eingesetzt und etwa 275 Anwärterinnen  und Anwärter für den Zolldienst jährlich aus- und fortgebildet werden. Über Jahrzehnte wurde dort der Diplomatennachwuchs des Auswärtigen Amtes für diplomatische und konsularische Aufgaben in aller Welt trainiert.
 
Hintergrund dieser neuen Perspektive am Sitz der Generalzolldirektion, die seit 2016 mit 400 Beschäftigten am Probsthof angesiedelt ist, ist die Einstellung weiteren Personals in erheblichem Umfang. Der Zoll braucht es, weil die Politik ihm neue Aufgaben übertragen hat, z.B. bei der Bekämpfung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung, Geldwäsche, aber auch durch den Brexit oder gegen Mindestlohnpfusch. Die Herausforderungen, den Zollnachwuchs adäquat auszubilden, steigen. Alle künftigen Zöllnerinnen und Zöllner sollen bestmöglich auf ihre polizeinahe Aufgabe, die sich auch gegen kriminelle Milieus richten, vorbereitet sein. Die bereits heute bestehenden Ausbildungsstätten im Bundesgebiet werden durch sechs weitere ergänzt, darunter auch in Bonn. 

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