Newsletter von Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg 31.10.2022

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Keine Entsorgung von Kartons neben der Blauen Tonne ab 2023 – und was Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg dazu meint


Erklärung von Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom:
 
Die Gesundheit der Mitarbeiter von Bonnorange ist ein hohes Gut, das es unbedingt zu schützen gilt. Die ab 2023 geltende Neuregelung, wonach neben der Blauen Tonne abgestellte Kartons von Bonnorange nicht mehr entsorgt würden, habe die Mitglieder von Haus & Grund entweder noch nicht in der Breite erreicht oder finde ihre Akzeptanz. Jedenfalls gebe es keine Anfragen von Vermieterinnen und Vermietern zu diesem Thema.
 
Bonnorange solle diese Änderung daher unbedingt noch einmal mit direkten Anschreiben an die Hauseigentümerinnen und -eigentümer herantragen, die die Information anschließend an die Mieter weitergeben können.
 
H&G geht zudem davon aus, dass zu Jahresbeginn nicht jeder aus Unkenntnis der neuen Praxis neben der Blauen Tonne abgestellte Karton sofort mit einem Bußgeld sanktioniert wird. Hier bedarf es vielmehr guter Kommunikation mit den Eigentümern und Mietern und Augenmaß. Wenn Kartons neben die Blaue Tonne gestellt würden, sei dies oft ein Zeichen, dass die Tonnen bereits voll seien. Es ist natürlich auch kein schönes Bild, wenn neben den Blauen Tonnen zusätzlich Kartons abgestellt werden.
 
Hier werden Vermieterinnen und Vermieter ggf. dafür Sorge tragen, dass weitere bzw. größere Tonnen bereitgestellt oder zusätzliche Leerungen beauftragt werden, wobei die hierdurch entstehenden Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung von den Mietern zu tragen sind.
 
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg appelliert an alle Beteiligten, insbesondere größere Kartons vor der Entsorgung zu zerkleinern, bevor sie in den Blauen Tonnen gegeben werden, dann sei für alle mehr Platz. Am besten wäre es natürlich, wenn erst gar nicht so viel Verpackungsmüll anfallen würde. Hier könnte schon helfen, weniger im Online-Handel zu bestellen und mehr in den Geschäften vor Ort einzukaufen. Dann wären gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Der lokale Bonner Handel würde unterstützt und die Blauen Tonnen wären gefühlt nicht immer voll.

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Beuel 1: Öffentlichkeitsbeteiligung zu neuem Quartier an der Siegburger Straße 


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Entwicklungsfläche an der Siegburger Straße Beuel

Foto: Bundesstadt Bonn/Stadtplanungsamt
 





An der Siegburger Straße in Beuel, unmittelbar neben der Autobahn 59, möchte das Unternehmen Ten Brinke ein Quartier mit Wohnungen, Büros und Gewerbeflächen bauen. Zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6823-1, der für das Projekt aufgestellt werden muss, findet noch bis zum 4. November 2022 die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung statt.
 
Was plant der Investor?
 
Das Plangebiet (1,6 ha)  liegt im Bereich Siegburger Straße, Autobahn A 59 und Röhfeldstraße. Ten Brinke plant ein gemischt genutztes Quartier mit einem zentralen Quartiersplatz und einer großen Grünfläche entlang der Autobahn. Mit dem Bau von Wohnungen soll ein Beitrag zum dringend benötigten Wohnraumbedarf geleistet werden. Daher ist westlich des vorgesehenen Quartiersplatzes eine vier bis fünfgeschossige Wohnbebauung mit 70 bis 80 Wohnungen (davon 40 Prozent öffentlich gefördert) und gewerblichen Nutzungen in der Erdgeschosszone vorgesehen. Zudem sollen Voraussetzungen für die Realisierung von Wohnkonzepten für ältere Menschen oder zum Mehrgenerationenwohnen geschaffen werden.
 
Pläne online abrufbar und kommentierbar
 
Unter www.bonn.de/bebauungsplan-siegburger-strasse sind die Pläne einschließlich der allgemeinen Ziele und Zwecke, erläuternde Themenplakate, eine kurze Präsentation zur Planung sowie weiterführende Informationen abrufbar. Zudem sind dort Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu finden. Unter www.bonn-macht-mit.de/bebauungsplan-siegburger-strasse sind ebenfalls alle Informationen einsehbar. Zudem können dort Meinungsäußerungen per öffentlicher Kommentarfunktion abgeben werden.
 
Online-Veranstaltung am 2. November
 
Am Mittwoch, 2. November 2022, um 18 Uhr lädt die Stadtverwaltung zu einer Online-Veranstaltung ein, bei der die Planung vorgestellt wird. Die Verwaltung bittet um vorherige Anmeldung für die Online-Veranstaltung per E-Mail an: buergerbeteiligung@bonn.de. Anschließend wird per E-Mail eine Anmeldebestätigung verschickt.
 
Pläne liegen im Beueler Rathaus und im Stadthaus aus
 
Die Pläne liegen bis 4. November 2022 im Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Straße 65, und im Stadthaus (Etage 2, vor dem Ratssaal), Berliner Platz 2, aus. Sie können montags und donnerstags von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr eingesehen werden. Die Pläne sind identisch zu den Informationen im Internet. Meinungsäußerungen können per E-Mail an jakob.langner@bonn.de oder per Brief an Jakob Langner, Stadtplanungsamt, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn, geschickt werden.

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Beuel 2: "R(h)einwohnen" – Neue Nachbarn der Telekom


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Lageplan "Rheinwohnen"

Foto: Bundesstadt bonn/Stadtplanungsamt
 









Die Pläne zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6820-2 "R(h)einwohnen" im Stadtbezirk Beuel, Ortsteil Limperich, sind noch bis  Freitag, 4. November 2022, online unter www.bonn-macht-mit.de einzusehen.
 
Wer mag, kann hier auch seine Meinung als öffentlich sichtbaren Beitrag abgeben. Alternativ kann man Anregungen auf dem Postweg an das Stadtplanungsamt, Berliner Platz 2, 53103 Bonn oder per E-Mail an Amt61.Anregungen@Bonn.de richten.
 
Entstehen sollen knapp 200 neue Wohnungen, etwa die Hälfte davon öffentlich gefördert.
 
Das ca. 25000 m² große Plangebiet besteht aus dem Betriebsstandort eines Gartenbaubetriebes mit zugehörigem Gartenmarkt mit einer genehmigten Verkaufsfläche von max. 2500 m². Das Umfeld des Plangebietes ist durch stark unterschiedliche Strukturen geprägt. Im Nordwesten grenzt ein Wohngebiet um Himmerichweg, Petersbergweg und Drachenfelsweg an das Grundstück. Südöstlich des Plangebietes erstrecken sich großflächige Bürogebäude der Deutschen Telekom AG. Im Nordosten begrenzt der Bahnkörper der rechtsrheinischen Strecke Köln-Niederlahnstein der Deutschen Bahn AG den Standort, daran schließen sich hangseitig Wohngebiete bis hin zum Waldgebiet des Ennerts an. Südlich des Landgrabenweges dehnt sich der denkmalgeschützte Rheinauenpark bis unmittelbar an das Rheinufer aus.
 
Weitere ausführliche Infos unter www.bonn.de/rheinwohnen

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WARNHINWEIS: Stadtverwaltung warnt vor unseriösen Kanalfirmen


Derzeit sind im Bonner Stadtgebiet unseriöse Kanalfirmen unterwegs, die an Haustüren klingeln, um mit Falschbehauptungen Sanierungen von Hausanschlüssen zu verkaufen.

Hierzu sind mehrere Hinweise beim Tiefbauamt der Stadt Bonn eingegangen. Demnach bieten die unseriösen Kanalfirmen zunächst eine Untersuchung der Hausanschlussleitung an. Anschließend wird behauptet, die Stadt Bonn verhänge Strafen, wenn die Anschlussleitung nicht geprüft und saniert werde.

Diese Behauptung trifft nicht zu. Für Hauseigentümer besteht keine Pflicht, ihre Anschlüsse prüfen zu lassen, stellt die Stadtverwaltung klar.
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Die Stadt rät allen Betroffenen, die Personen abzuweisen. Betroffene können sich, wenn sie unsicher sind, an die Beratungsstelle Grundstücksentwässerung des Tiefbauamtes, Telefon 0228 - 77 41 34 und 77 41 43, wenden. Außerdem kann die Polizei informiert werden.

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KOMMUNAL / REGIONAL 

Broschüre "20 Jahre Stolpersteine in Bonn" herausgegeben


Der Künstler und Erfinder der Stolpersteine, Gunter Demnig, wurde am 27. Oktober 1947 in Köln geboren. Anlässlich seines 75. Geburtstages präsentieren die Gedenkstätte und das NS-Dokumentationszentrum Bonn eine Broschüre zur Bonner Stolpersteinverlegung.
 
20 Jahre nach der ersten Verlegung in Bonn im Jahr 2002 gibt es  insgesamt 385 Stolpersteine im Stadtgebiet. Sie weisen Bürgerinnen und Bürger hin , die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden, die Verfolgung überlebten oder sich durch Flucht ins Exil in Sicherheit bringen konnten.
 
Mittlerweile gibt es rund 90.000 Stolpersteine in 26 europäischen Ländern, etwa 15.000 in Nordrhein-Westfalen.
 
Die kostenlose Broschüre mit vielen Informationen zum Projekt und den 2022 verlegten Steinen erhalten Interessierte zu den Öffnungszeiten der Gedenkstätte (mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr) und des NS-Dokumentationszentrums Bonn (dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr) in der Franziskanerstraße 9.

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POLITIK

Schnelle Entlastung der Gas- und Wärmekunden: Haus & Grund fordert praktikable Lösung


Haus & Grund Deutschland fordert eine finanzielle Entlastung aller von hohen Energiepreisen belasteten Haushalte. Die vorgelegten Pläne für eine einmalige Entlastung im Dezember seien ein Schritt in die richtige Richtung, stellten für private Vermieter jedoch eine erhebliche bürokratische Belastung dar.
 
„Die Weiterleitung der Entlastungsbeträge an die Mieterinnen und Mieter im Rahmen der nächsten Heizkostenabrechnung ist der einzig praktikable Weg“, kommentierte Verbandspräsident Kai Warnecke. Allerdings sei es unverständlich, warum trotz dieser Erkenntnis von den Vermietern verlangt werde, im Dezember eine Schätzung über die konkreten Entlastungen der Mieter abzugeben. Hierfür läge vor der Heizkostenabrechnung keine solide Datenbasis vor. „Keinem Mieter ist geholfen, wenn sein Vermieter dazu verpflichtet wird, aus dem Bauch heraus Schätzungen über etwaige Entlastungen abzugeben, die sich im Nachhinein als falsch erweisen können“, stellte Warnecke fest.
 
Er forderte die Bundesregierung zudem auf, ihre Bemühungen zu verstärken, die in Deutschland zur Verfügung stehenden Gasmengen zu erhöhen. Nur ein höheres Gasangebot würde dauerhaft und nachhaltig zu sinkenden Preisen führen.

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